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Wir haben den Countdown zum Muttertag schon eingeleitet. Im Heimlichen und Verborgenen laufen die Vorbereitungen für diesen Tag seit Langem auf Hochtouren. Diverse Basteleien wurden bereits vor einiger Zeit getestet (und manche als zu kompliziert oder fad abgestempelt) und unser Mise en place steht. Wir sind sozusagen einsatzbereit. Die Blumen sind ausgesucht, auf mögliche Allergien gecheckt und bestellt. Den minutiösen Zeitplan für Sonntagmorgen hat die Jugend finalisiert. Die Einkaufsliste für das opulente Frühstück ist ebenso fertiggestellt – und man kann sich schon einmal auf einen sich biegenden Gabentisch vorbereiten. Für den Kuchen wurde natürlich (wir lernen ja aus Fehlern) ein Rezept ausgesucht, das bereits am Samstag nachgebacken werden kann und am Sonntag dadurch nur noch saftiger ist.

So weit, so gut. Der Plan der Papas geht allerdings noch weiter, und wir haben uns nicht lange den Kopf darüber zerbrochen, was wir für das flüssige Wohl der Mütter organisieren wollen. Wir sind einfach in Döllerers Enoteca nach Kuchl gefahren – und fanden uns im liquiden Himmel wieder ohne auch nur einen Tropfen getrunken zu haben. Es tragen sich verschiedene Varianten an um den Tag zu Ehren der Mütter flüssig zu zelebrieren. Wir orientieren uns in erster Linie an den möglichen Kuchen für die Mamas. Beispielsweise harmoniert ein Pet Nat von Michael Wenzel vom Neusiedlersee toll mit Rhabarber. Leicht, frisch und fruchtig kommt der Furmint daher und ist mit seiner eleganten Säure und der leichten Perlage ein feiner Rhabarber-Partner. Sollte ein Nutella-Gugelhupf (Rezept siehe weiter unten) geplant sein, würde mit Sicherheit die Rosé-Variante von Bruno Paillard das Rennen machen. Die alkoholfreie Alternative für den Start in den Tag (wir denken ja auch an die Kids) wäre die Ananasrenette von Thomas Kohl – die am besten zu einem Ananas-Kokos-Topfen-Blechkuchen gereicht wird. Der große Vorteil bei diesem Bergapfelsaft ist, dass er als Magnum gefüllt wird. Denn alles was morgens zu viel ist, kann beim gemütlichen Abendausklang eingesetzt werden.

Zuerst die Kids ins Bett, dann Campari mit frischen Basilikumblättern kräftig shaken, mit Ananasrenette auffüllen und sich in trauter Zweisamkeit auf die Terrasse oder den Balkon setzen. Der optimale Abschluss eines Muttertages … nicht nur der letzten leckeren Kuchenbrösel wegen.


Rezept | Nutella-Gugelhupf

2 Dotter
250 g Obers
125 g Zucker
Vanillezucker

3 Eiklar
125 g Zucker
Salz
250 g Mehl
Backpulver

3 EL Nutella
3 EL Milch

Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit geriebenen Haselnüssen ausstreuen

Dotter, Obers, Zucker und Vanillezucker aufschlagen. Eiklar, Zucker und Salz zu Schnee schlagen. Backpulver und Mehl in die Masse sieben, 1/3 des Schnees einrühren und den restlichen Schnee sachte unterheben. Nutella und Milch leicht erwärmen, glatt rühren und rund 1/3 der Kuchenmasse damit einfärben. Die restlichen 2/3 der Kuchenmasse in die Form füllen und mit der mit Nutella eingefärbten Kuchenmasse auffüllen. Ca. 30-45 Minuten bei 160 °C backen.
Schmeckt herrlich, gutes Gelingen!

Verfasst von Alex Koblinger
Master Sommelier Alex Koblinger ist Service- und Qualitätsmanager in Döllerers Weinhandelshaus und zugleich Chef Sommelier in Döllerers Genießerrestaurant. Als 6-facher Sommelier des Jahres und einziger Master Sommelier in Österreich, ist er mit knapp 20 Jahren Erfahrung als Getränkespezialist noch immer fast täglich im Restaurant mit dem Korkenzieher unterwegs.